Unser Konzept

Unser Pädagogisches Konzept: „Leben lernen“

Leben lernen, das heißt für uns: Nachahmung

Da das Kind im Kindergartenalter durch Nachahmung lernt und dadurch zum phantasievollen Spiel angeregt wird, hat der Erwachsene und somit die Erzieherin eine Vorbildfunktion in allen Dingen des täglichen Lebens (Kochen, Nähen, Werken, Herstellen von Spielmaterial, Raumgestaltung und -pflege, Singen, Sprechen, usw.).

Leben lernen, das heißt für uns: Rhythmus

Ein sich wiederholender geregelter Ablauf (Rhythmus) des Tages, der Woche und des Jahres gibt den Kindern Sicherheit und Geborgenheit und stärkt somit ihre Lebenskräfte und ihr Vertrauen in die Welt. Unser Tagesablauf wechselt zwischen Zeiten freien, schöpferischen Spiels und geführten Tätigkeiten. Zudem wechseln sich Konzentrations- und Ruhephasen ab, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich beim Spiel zu regenerieren und dann mit neuer Kraft aktiv werden zu können. Unser Wochenablauf ist für die Kinder an wiederkehrenden Aktivitäten und Gerichten erkennbar (z. B.: Montag: Aquarellmalen, Obstsalat – Dienstag: Eurythmie, Semmelbacktag – Freitag: Waldausflug, Müsli) Unser Jahresablauf ist für die Kinder an wiederkehrenden jahreszeitlichen Aktivitäten und Festen erkennbar.

Leben lernen, das heißt für uns: Phantasieanregung

In unserem Kindergarten werden die Phantasiekräfte der Kinder durch natürliches und wenig gestaltetes Spielmaterial, Fingerspiele, Geschichten, Rollen- und Puppenspiele, usw. angeregt und entfaltet. In jeder Gruppe gibt es eine Puppenecke mit einfachen Küchengeräten und eine Bauecke mit natürlichen Baumaterialien wie Wurzeln, Kastanien, eckigen und runden Bauklötzen, einfachen Tieren und Menschen aus Wolle und Stoff, usw. Zum großräumigen und mehrstöckigen Bauen von Spielhäusern, -schiffen, -autos, usw. dürfen die Kinder Tische, Stühle, Holzständer, Leitern, Seile, Tücher, usw. verwenden. Unser Jahresablauf ist für die Kinder an wiederkehrenden jahreszeitlichen Aktivitäten und Festen erkennbar. Die Erzieherin eine Vorbildfunktion in allen Dingen des täglichen Lebens (Kochen, Nähen, Werken, Herstellen von Spielmaterial, Raumgestaltung/-pflege, Singen, Sprechen, usw.).

Leben lernen, das heißt für uns: Lernen mit allen Sinnen

Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist das Lernen mit allen Sinnen, da sich die Kinder über alle ihre Sinne selbst und die Welt kennen lernen und erfahren. Diese Sinneserfahrungen ermöglichen und fördern wir durch unterschiedliche Aktivitäten. Täglich bereiten wir zusammen mit den Kindern unser Frühstück vor. Beim Zubereiten und Essen von gesunden und schmackhaften Gerichten (Vollkornsemmeln, Müsli, Obstsalat, Milchreis, usw.) wird der Geruchs-, Geschmacks- und Tastsinn der Kinder angeregt. Wichtige sensorische, optische, akustische und Raum-Lage-Erfahrungen können die Kinder bei täglichen Naturerlebnissen im Freien und bei jedem Wetter erleben (Wald, parkähnlicher Garten mit Spielplatz). Durch das Basteln und wöchentliche Aquarellmalen machen die Kinder wichtige visuelle, ästhetische und taktile Erfahrungen und üben ihre feinmotorischen Fähigkeiten. Der tägliche Reigen, die Eurythmie und die Naturerfahrungen ermöglichen den Kindern wichtige grobmotorische Erfahrungen, Koordination und Raum-Lage- Erfahrungen. Wichtige emotionale Erfahrungen machen die Kinder bei stimmungsvoll zelebrierten Festen wie Geburtstagen, Kartoffelernte und -fest, Laternenfest, Adventsgärtlein, Weihnachtsspiel während der gesamten Adventszeit, Dreikönigsspiel, Fasching, usw.